Córdoba ist eine Stadt in der südspanischen Region Andalusien und die Hauptstadt der Provinz Córdoba. Sie war einst eine wichtige römische Stadt und ein bedeutendes Zentrum des Islams im Mittelalter. Das berühmteste Bauwerk der Stadt ist die Mezquita, eine riesige Moschee von 784 mit einer Säulenhalle und Mosaiken aus byzantinischer Zeit. Die Moschee wurde 1236 in eine katholische Kirche umgewandelt, im 17. Jh. wurde ein Kirchenschiff im Renaissance-Stil hinzugefügt.

Herbstreise 2017: Andalusien mit dem Bus

10.11.2017: Fahrt nach Córdoba

Erneut wurde ein Leihbus für die Fahrt nach Córdoba gechartert - der Hauser-Bus war offensichtlich so defekt, dass an eine Reparatur im Rahmen unserer Reise nicht zu denken war. Die Fahrt war recht lang und so kamen wir erst gegen 11 Uhr in Córdoba an.

Die Mezquita - also die Moschee - von Córdoba war und ist die drittgrößte Moschee des Islam. Sie umfasst eine Gesamtfläche von 23000 m². In sie hinein wurde im 16. Jahrhundert eine neugotische Kathedrale gebaut, die dieses großartige Gebäude aber im Grunde nur verschandelt. Für mich war die Mezquita von Córdoba in ihrer wuchtigen Größe und der teilweise gewollten Schlichtheit beeindruckender als die innenarchitektonisch überfeinerte Alhambra.

Bevor wir allerdingsdie Mezquita selbst besuchten machten wir einen kleinen Rundgang durch die Altstadt, besuchten dort die alte Synagoge und das Denkmal des Rabbi Mosche ben Maimon oder Maimonides des Rabbiner, Philosophen aus Córdoba, der sich als Leibarzt von Sultan Saladin gr0ße Achtung erwarb. Außerdem sahen wir noch das Denkmal des berühmten Augenarztes Muhammad al Ghafiqi nach dem noch heute auf Spanisch die Brillen benannt sind: las gafas.

Nach der Besichtigung der Mezquita hatten wir noch ca. 2½ Stunden Freizeit bis zur Rückfahrt. Wir nahmen in einer Tapasbar eine Kleinigkeit zu uns bevor wir die Rückfahrt antraten.

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