Gibraltar ist ein britisches Überseegebiet, das auf einer Landzunge an der Südküste Spaniens liegt. Dominiert wird das Gebiet vom Felsen von Gibraltar, einem 426 m hohen Kalksteinmonolithen. Der Außenposten wurde ursprünglich im Mittelalter von den Mauren besiedelt und stand später unter spanischer Herrschaft. 1713 wurde das Gebiet im Frieden von Utrecht an Großbritannien abgetreten. Zu den erhaltenen Festungsanlagen zählen die Überreste einer maurischen Burg aus dem 14. Jh. und die im 18. Jh. angelegten Great Siege Tunnels, die im 2. Weltkrieg erweitert wurden.

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11.11.2017: Fahrt nach Gibraltar

Unsere letzte Ausflugsfahrt sollte uns nach Großbritannien führen bzw. auf britisches Hoheitsgebiet. Nur etwa 1½ Fahrstunden von der Costa del Sol entfernt ist Gibraltar so britisch wie es nur sein könnte - außer man versucht, sich ein Bier auf englisch zu bestellen, dann antwortet die Bedienung, dass sie nur spanisch versteht. Offenbar arbeiten relativ viele Spanier in der britischen Exklave, weil es gute Arbeit und gutes Geld gibt.

Wir wollten bei unserem Besuch, anders als viele unserer Mitgäste dieses Ausflugs, nicht die Affen auf dem Felsen füttern und dafür relativ viel Geld ausgeben, sondern ein wenig durch die Stadt schlendern und uns von der britischen Atmosphäre beeindrucken lassen. Und dafür hatten wir ausgerechnet den 11. November ausgesucht - den sogenannten "Armistice Day" oder "Veterans Day". Wir durften also der Parade der gibraltesischen Veteranen des 2. Weltkriegs beiwohnen!

Ansonsten bietet die Stadt nicht sehr viel an Sehenswertem - sie ist aber aufgrund der zollfreien Zigaretten und des Whiskys eine Reise wert.

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